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12.10.2017

Zum Lachen verpflichtet

Kinder lernen, durch Humor zu ihren Gefühlen zu stehen

„Ich bin Clown, weil es einfach Spaß macht, die Freude am Leben zu teilen“ begrüßt der norddeutsche Profi-Clown Armin mit seiner schwäbischen Kollegin Uta die Kinder in der „Wormser Clownschule“, in der acht Kinder über drei Tage lernen, herausfordernde Facetten des Lebens aus anderen Perspektiven zu betrachten. „Es geht in diesen Tagen darum, sich mal ganz frei bewegen zu können, mal keine genauen Vorgaben und Regeln zu haben. Die Kinder sollen sich ihrer Gefühle bewusst werden, sich trauen, diese zu zeigen und zu ihnen zu stehen“ erklären die Workshopleiter das Konzept des Angebotes.

Man konnte im Kellergeschoss im Haus der Jugend der Stadt Worms regelrecht spüren, dass trotz Herbstferien die Kinder sichtlich begeistert vom humoristischen Lehrplan waren, auf dem neben Akrobatik auch lustige Jonglage-Elemente und Balance-Akte standen, die in einer abschließenden Aufführung den anwesenden Eltern in einer Bühnenshow präsentiert wurden. „Ich finde die Clowns einfach total witzig und freue mich darauf, mit den anderen Kindern auf der Bühne etwas vorzuführen“ schwärmt die 10 jährige Emilie, aber auch die 7 jährige Ronja kann es kaum erwarten zu lernen, im Leben noch lustiger zu werden.

Sehr angetan von dem Konzept der Clowns waren aber auch die Veranstalterinnen des Projekts, Patricia Meurer von der Evangelischen Jugend im Dekanat Worms-Wonnegau, und Haus der Jugend Leiterin, Andrea Nandelstaedt, die mit der Landeszentrale für gesundheitliche Aufklärung des Landes Rheinland-Pfalz e.V. auch direkt einen Kooperationspartner für die Finanzierung des Angebotes fanden. „Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie Kinder lernen, durch scheinbar harmloses Herumalbern die inneren Gefühle und Gedanken nach außen zu transportieren“, so Gemeindepädagogin Meurer.