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25.06.2018

Alzeyer und Wörrstädter Kantorei "singen gemeinsam dem Herrn"

Doppelchörige Musik als Kontrastprogramm zur Fußball-Weltmeisterschaft

Wöllsteiner Dekanatskantor P. Meyer dirigiert

Alzeyer Kantor H. Müller dirigiert

Ein mitreißendes Kontrastprogramm zum ersten Fußball-Wochenende der Weltmeisterschaft boten die beiden Kantoreien des Evangelischen Dekanats Alzey und Wörrstadt. Samstags gaben sie ihr erstes gemeinsames Konzert in der Wörrstädter Laurentiuskirche und wiederholten es sonntags in der „Kleinen Kirche“ in Alzey.

Mit barocker Musik und Werken aus der Romantik, mehrfach für zwei vierstimmige Chöre, füllten die beiden Kantoreien, abwechselnd dirigiert von den Dekanatskantoren Hartmut Müller (Alzey) und Peter Meyer (Wörrstadt), klanggewaltig beide Kirchen. Beide Konzerte waren trotz des fußballerischen Alternativprogramms gut besucht.
Gelockt wurden die Zuhörer unter anderem mit Chor-Werken von Pachelbel, Schütz und Johann Ludwig Bach. Als Solistin mit Orgelbegleitung komplettierten die Sopranistin Susanne Bohn und Christian Schmitt-Engelstadt begleitend und solistisch an der Orgel das Programm an diesem Abend.
Mit Mendelssohn Bartholdys „Hör mein Bitten“ für Sopran, vierstimmigen Chor und Orgel beendeten die Ensembles ihr Programm mit einem musikalischen Höhepunkt.

Die Freude an der Musik war Sängerinnen und Sängern anzumerken. Auf die Idee einer solchen Zusammenarbeit war ursprünglich der Alzeyer Kantor der Nikolai-Kirche gekommen. Da die Nikolai-Kirche, die ‚Stammkirche‘ der Alzeyer Kantorei gerade renoviert wird und damit als Aufführungsort für Chorkonzerte derzeit nicht in Frage kommt, wollte er die „Kleine Kirche“ in Alzey mit ihren schönen seitlichen Emporen besonders nutzen. Ein Konzert mit zwei Chören zu inszenieren, erschien so als passend.
Auf offene Ohren stieß er dabei bei dem noch frisch im Dekanat Wöllstein angekommenen Dekanatskantor Peter Meyer. Er ist erst seit Mai im Amt und folgt der Dekanatskantorin Bettina Maier nach. Für ihn waren diese Konzerte sein gelungenes Debüt. Auch Dekanatskantor Hartmut Müller empfand diese Konzerte als etwas Besonderes – ganz so wie die Zuhörer.

Text und Bilder: Margarete Geißler