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13.06.2018

„Bewegen, berühren, verändern, Impulse setzen“

Erste gemeinsame Synode auf dem Weg zur Fusion der Evangelischen Dekanate Ingelheim und Oppenheim

Das Lied, mit dem der Auftaktgottesdienst für die erste gemeinsame Synode der beiden Evangelischen Dekanate Ingelheim und Oppenheim in der Ingelheimer Versöhnungskirche begann, sollte für diesen Abend Programm sein: „Vertraut den neuen Wegen“. Denn gemeinsam wollten die rund 80 Synodalen weitere Schritte auf dem Weg zu einem gemeinsamen Dekanat machen.

Am 1. Januar 2019 werden die beiden Dekanate zu einer größeren Einheit mit Sitz in Nieder-Olm fusionieren. Auf dem Programm standen deshalb vor allem das gegenseitige Kennenlernen sowie ein Rückblick darauf, welchen Weg man bisher gemeinsam beschritten hat, und ein Beschluss darüber, welchen Namen das neue Dekanat haben wird.

Der Oppenheimer Dekan Michael Graebsch formulierte in seiner Predigt zum Gottesdienst, den er gemeinsam mit der Ingelheimer Dekanin Annette Stegmann hielt, die Hoffnung, die er mit der anstehenden Fusion verknüpft: „Wenn wir jetzt gemeinsam diesen Weg weiter gehen, dann werden wir hoffentlich viel mit unserem fusionierten Dekanat bewegen, berühren, verändern und Impulse in die Gesellschaft geben, die heute so wichtig sind.“

Im Anschluss gab der Präses des Dekanates Ingelheim, Horst  Runkel, den im Gemeindesaal der Versöhnungskirche versammelten Synodalen einen kurzen Rückblick auf das bisherige Fusionsgeschehen. Unter anderem informierte er darüber, dass ein Gebäude für den Dekanatssitz in Nieder-Olm gefunden sei. Anschließend hatten die hauptamtlichen Mitarbeitenden und die Mitglieder des Dekanatssynodalvorstandes der beiden Dekanate Gelegenheit, sich den Synodalen vorzustellen.

Gemeinsamer Dekanatsname: Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Unter Punkt 4 der Tagesordnung stand die Namensfindung für das fusionierte Dekanat zur Diskussion. Eine schriftliche Abstimmung getrennt nach Dekanaten ergab, dass die Synodalen beider Dekanate mehrheitlich für die Beibehaltung des bisher, entsprechend des EKHN-Kirchengesetzes zur Neuordnung der Dekanatsgebiete, genutzten Namens waren: Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim.

Im Anschluss kündigte der Oppenheimer Präses Helmar Richter an, dass angesichts der 2019 von der fusionierten Synode zu beschließenden neuen Pfarrstellenbemessung bereits jetzt eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der beiden Dekanatssynodalvorstände, zur Festlegung der Kriterien dieser Neubemessung gebildet werden müsse. Auch Interessierte aus den Reihen der Synodalen seien willkommen.

Begegnung und Austausch

Nachdem der offizielle Teil der Synode unter „Verschiedenes“ mit Ankündigungen von Veranstaltungen in den beiden Dekanaten beendet war, schloss sich eine Gelegenheit zur Begegnung zwischen den Synodalen an. Sowohl das Dekanat Ingelheim als auch das Dekanat Oppenheim werden jeweils eine eigene Synode am 19. Oktober 2018 abhalten. Am 11. Januar 2019 findet dann die erste Synode des fusionierten Dekanates statt.

 

Fotos: Hilke Wiegers, Bianca Leone