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04.09.2017

"Nacht der Freiheit" zum Tag der Einheit

Evangelische Kirche mit Programm bei Feiern am 2. und 3. Oktober in Mainz

Mit einer „Nacht der Freiheit“ präsentiert sich die evangelische Kirche bei den zentralen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit in Mainz. In den Stunden vom 2. auf den 3. Oktober steht das Thema Freiheit in der Christuskirche im Mittelpunkt. Gemeinsam mit „Amnesty International“ wird die evangelische Kirche zeigen, wo überall in der Welt Menschen bedroht sind und ihnen Freiheit vorenthalten wird. Dabei wird die Hilfsorganisation in ihrem „Amnesty Mobil“ Informationen bereitstellen und Möglichkeiten bieten, um ganz konkret etwas gegen massive Einschränkungen dieses menschlichen Grundrechts unternehmen zu können. Die evangelische Kirche nimmt mit dem Thema Freiheit zugleich einen der zentralen Begriffe der genau 500 Jahr zurückliegenden Reformation auf.  

Von Pantomime bis Schlagzeug

Die Nacht der Freiheit beginnt am 2. Oktober um 19 Uhr in der Christuskirche. Mit „drumlet“, die mit in ihrer „Rhythm’n’Groove Experience Show“ ein mitreißendes Rhythmusfeuerwerk zünden, wird der Abend eröffnet. Es folgt „Colour Gospel”, der Mainzer Powerchor. Er ist neben Fernseh- und Radioauftritten für seine fulminanten Auftritte bekannt. Die „Frankfurt City Blues Band“ will danach dem Pubikum einheizen. Ihr gelingt seit über 25 Jahren der Spagat  zwischen authentischen und aufregend neuen Interpretationen des Blues. Mit Olga und Pierino, dem Schweizer Pantomimenduo, wird das Freiheitsprogramm fortgesetzt. Es spielt auf der Bühne mit der „Freiheit“ und mit den Zuschauern, weckt Erinnerungen und lässt die Gäste staunen.

Freiheit ist überall bedroht

„Überall auf der Welt sind die Freiheitsrechte von Menschen in Gefahr. Eine Vielzahl ist inhaftiert, allein weil sie ihre Meinung geäußert haben. Wir wollen das am Tag der Deutschen Einheit zum Thema machen, an dem an die Freiheitsgeschichte des eigenen Landes erinnert wird. Auch Deutschland hat noch nicht ewig eine freiheitliche Grundlage und Demokratie“, erklärt Projektleiter Wolfgang H. Weinrich von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Gemeinsam wird er mit der SWR-Journalistin Antje Feig den Abend moderieren.