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02.12.2018

Was für die Schäferin das Weihnachtsglück ausmacht

Christuskirchengemeinde öffnet täglich Türchen im Krippen-Adventskalender

Das bringt Kinderaugen zum Leuchten: Im Adventskalender der Christuskirche erzählen Krippenfiguren ihre Geschichten. (Bildrechte: Öffentlichkeitsarbeit Evangelisches Dekanat Mainz)

Die Schäferin verrät ihr Rezept für eine glückliche Weihnachtszeit. (Bildrechte: Öffentlichkeitsarbeit Evangelisches Dekanat Mainz)

Zum Auftakt servierte Pfarrer Matthias Hessenauer (links) Kinderpunsch. (Bildrechte: Öffentlichkeitsarbeit Evangelisches Dekanat Mainz)

Besucherin Miriam und Vera Lüttich bestaunen das Kästchen, das am 1. Dezember geöffnet wurde. (Bildrechte: Öffentlichkeitsarbeit Evangelisches Dekanat Mainz)

Auf dem ersten Blick wirkt er elegant und schlicht, der von außen in edlem Weiß gehaltene Adventskalender in der Vorkirche der evangelischen Christuskirche. Für manche mag auch der Gedanke an Briefkästen oder Schließfächer aufkommen. Pfarrer Matthias Hessenauer möchte mit dem neuen Krippen-Adventskalender „neue Wege mit der traditionellen Heimatkrippe“ gehen. Feierlich wurde am 1. Dezember das erste Türchen geöffnet, nun wird  täglich ein weiteres Kästchen aufgemacht.

In den Vorjahren hatte die Krippe ihren Platz im Eingangsbereich. Mit einer Kordel abgesperrt, nahm die Szenerie dort jedoch viel Raum in Anspruch, was bei großen Veranstaltungen hinderlich war. Dazu kam der Wunsch, sich die Figuren näher zu betrachten.

Jedes Kästchen hat ein Guckloch

Um das umzusetzen, packten die Gemeindemitglieder tatkräftig mit an: Neben Küster Uwe Dreißigacker und Werner Maus als Stellvertreter half Vera Lüttich, den Kalender ähnlich einem Setzkasten zu bauen. Weitere Ehrenamtliche halfen, die Fächer zu füllen, die mit kleinen „Gucklöchern“ ausgestattet sind. Die Herausforderung dabei: eine Figur auf sich wirken zu lassen: Welche Geschichte könnte sie erzählen? Und was hat das mit uns heute zu tun?

Kita-Kinder, Grundschüler und Gemeindegruppen machten mit. Auch Dekan Andreas Klodt, Präses Dr. Birgit Pfeiffer und der Künstler Michael Wolff gestalteten Szenen im Innenraum eines Adventstürchens.

Vielseitige Inhalte

„Die Inhalte sind sehr vielseitig, von A wie Adventsschmuck bis W wie Windel“, schwärmte Pfarrer Hessenauer bei der Feierstunde mit Kinderpunsch und Lebkuchen. Nathan und Miriam öffneten das erste Türchen, hinter dem die geschnitzte Figur einer Schäferin zum Vorschein kam. Ein Rezept zum Vorlesen lädt zu allem ein, was alles zur Weihnachtszeit dazugehört: Glockenklang, Glitzer, Kerzenschein oder Kinderlachen. Imke Wesseler-Clement vom Kirchenvorstand würdigte die Ideen, Zeit und Mühe, die Kinder und Erwachsene eingebracht hatten.

Auf dem Weg zum Fest gibt es nun täglich neue Geschichten. Bis zum 23. Dezember können Besucher eines der Kalenderfächer öffnen, die vorher mit einem Sternensiegel versehen sind. Ab Heilig Abend werden die Figuren vereint unter dem Weihnachtsbaum der Kirche zu sehen sein.

Öffnungszeiten: montags und freitags 12 bis 18 Uhr, dienstags bis donnerstags und samstags 9 bis 18 Uhr, sonntags 11 bis 18 Uhr (außer während Gottesdiensten und Veranstaltungen)